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GENESIS-Online
Auch in unserer Datenbank GENESIS-Online finden Sie Ergebnisse zu den Themen:
Gefährdungseinschätzungen
Vorläufige Schutzmaßnahmen
Die Datenbankinhalte werden sukzessive ausgebaut und hier verlinkt.
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Publikationen
Hinweis: Ablösung der Fachserien und Tabellenbände
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Ergebnisse Open-Data-konform maschinenlesbar bereitzustellen. Wir bauen daher das Angebot in unserer Datenbank GENESIS-Online kontinuierlich aus und stellen unsere bisherigen Fachserien und Tabellenbände ein. Für vereinzelte Themenbereiche bieten wir ergänzend die Statistischen Berichte als neues Format in dieser Rubrik "Publikationen" an. Sie enthalten neben Layout-Tabellen auch maschinenlesbare Datensätze (csv).
Weitere Publikationen zum Thema
Sozialbericht (bisher: Datenreport)
Verzeichnis aller Veröffentlichungen
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls gibt es in Deutschland? Wie verteilen sie sich auf die Bundesländer?
Die Tabelle "Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls nach Bundesländern" enthält Angaben zur Zahl der Verfahren (Gefährdungseinschätzungen nach § 8a Absatz 1 Sozialgesetzbuch (SGB) Achtes Buch) und zu dessen Ergebnissen nach Bundesländern. Tiefgegliederte regionale Daten erhalten Sie vom jeweils zuständigen Statistischen Landesamt . Angaben zur Entwicklung der Gefährdungseinschätzungen und festgestellten Kindeswohlgefährdungen bietet die Tabelle "Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung" der Datenbank GENESIS-Online.
Gibt es Daten über die Zahl der von Kindeswohlgefährdung betroffenen Kinder nach Alter?
Ja, Ergebnisse nach Altersgruppen sind in der Tabelle "Verfahren zur Einschätzung der Kindeswohlgefährdung"der Datenbank GENESIS-Online zu finden. Ergebnisse ein feiner Gliederung nach Einjahresalterschritten enthält die Tabelle "Gefährdungseinschätzungen mit dem Ergebnis einer akuten oder latenten Kindeswohlgefährdung" der Datenbank der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE).
Welche Arten von Kindeswohlgefährdung gibt es?
Die Statistik unterscheidet vier verschiedene Arten der Kindeswohlgefährdung: Vernachlässigung, körperliche Misshandlung, psychische Misshandlungen und sexuelle Gewalt. Ergebnisse zu den Gefährdungsarten, gegliedert nach verschiedenen weiteren Merkmalen, sind in der Übersichtstabelle des Statistischen Berichts zu finden. Dazu zählt auch die Zahl der beim jeweiligen Kind festgestellten Gefährdungsarten (Zeile 83 bis 86). Die entsprechende Zeitreihe dazu "Kindeswohlgefährdungen nach Art der Kindeswohlgefährdung" kann über die Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass Kinder/Jugendliche von mehreren Gefährdungsarten gleichzeitig betroffen sein können (zum Beispiel von Vernachlässigung und psychischer Misshandlung) und daher Mehrfachnennungen der Gefährdungsarten möglich sind.
Was ist eine latente Kindeswohlgefährdung?
Das Ergebnis einer Gefährdungseinschätzung kann unterschiedlich ausfallen: Eine akute Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes/Jugendlichen bereits eingetreten ist oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist und diese Situation von den Sorgeberechtigten nicht abgewendet wird oder werden kann. Kann die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, liegen aber gewichtige Hinweise auf eine akute Kindeswohlgefährdung vor beziehungsweise kann sie nicht ausgeschlossen werden, ist von einer „latenten Kindeswohlgefährdung“ auszugehen. Ein Beispiel dafür könnten ärztlich festgestellte Verletzungen am Kind sein, die auf eine Kindeswohlgefährdung hinweisen, die aber von den Eltern verharmlost oder bestritten werden. Ergebnisse zu den akuten und latenten Kindeswohlgefährdungen stehen in der Datenbank GENESIS in den Tabellen 22518-0001, 22518-0005 (nach Alter und Geschlecht) und 22518-0010 (nach Bundesländern) bereit. Weiterführende Definitionen und Abgrenzungen enthält der Qualitätsbericht.
Wie viele Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen gibt es in Deutschland?
Über die Häufigkeit und Entwicklung von Inobhutnahmen informiert die Zeitreihen-Tabelle "Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ab 1995 nach Art der Maßnahme". Hier wird auch nach vorläufigen (§ 42a SGB VIII) und regulären Inobhutnahmen unterschieden (§ 42 SGB VIII).
Wo finde ich Ergebnisse zu den Inobhutnahmen nach einzelnen Bundesländern?
Statistische Informationen zu den Inobhutnahmen nach Bundesländern und Anlass der Maßnahme bieten die Tabellen "Vorläufige Schutzmaßnahmen nach Anlass" und "Vorläufige Schutzmaßnahmen nach Anregendem". Tiefgegliederte regionale Daten erhalten Sie vom jeweils zuständigen Statistischen Landesamt.
Wie viele unbegleitet eingereiste Minderjährige gibt es in Deutschland?
Die Statistik enthält auch Angaben zu Inobhutnahmen von Minderjährigen nach unbegleiteter Einreise, deren genaue Anzahl sich jedoch nicht ermitteln lässt. Erfasst werden vielmehr die Inobhutnahmen von unbegleitet eingereisten Minderjährigen, die innerhalb eines Kalenderjahres von den zuständigen Behörden durchgeführt wurden. Dabei wird in der Statistik aufgrund einer Gesetzesänderung seit dem Jahr 2017 zwischen vorläufigen Inobhutnahmen (§ 42a SGB VIII) und regulären Inobhutnahmen unterschieden (§ 42 Absatz 1 Nummer 3 SGB VIII). Ausführliche Informationen zur Erfassung vorläufiger und regulärer Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise und den Änderungen in der Statistik infolge des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher sind in dem Merkblatt "Vorläufige Inobhutnahmen" enthalten.
Detaillierte Ergebnisse zur Entwicklung der Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise stehen in den Tabellen "Vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche nach Anlass der Maßnahme", "Vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche nach Anlass der Maßnahme und Altersgruppen" und "Vorläufige Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche nach Anlass der Maßnahme und Migrationshintergrund" zum Download bereit. Differenzierte Informationen zu den vorläufigen und regulären Inobhutnahmen nach unbegleiteter Einreise, gegliedert nach unterschiedlichen Merkmalen, können zudem der Publikation "Vorläufige Schutzmaßnahmen" entnommen werden (PDF- oder Excel-Download, Tabelle 12). Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass Doppelzählungen von unbegleitet eingereisten Minderjährigen möglich sind, sofern sie innerhalb eines Jahres zunächst vorläufig und später – in der Regel nach einer Verteilung auf ein anderes Jugendamt – regulär in Obhut genommen wurden.
Wo finde ich weiterführende Daten zu Flüchtlingen?
Weiterführende Angaben der amtlichen Statistik zu Flüchtlingen finden Sie auf der Themenseite "Migration und Integration" und hier das Merkblatt "Vorläufige Inobhutnahmen".
Methoden
Die Dokumentation der Methoden ist uns wichtig
Damit können Sie unsere Daten sachgerecht interpretieren und ihre Aussagekraft besser einschätzen.